Das Technischen Hilfswerk feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Neben dem
zentralen Festakt in Bonn im Sommer finden auch eine reihe dezentraler Veranstaltungen in den
Ortsverbänden statt. Der THW Ortsverband Celle tat dieses im Rahmen eines
Neujahrsempfang.
„Obwohl sich das THW in seinen 75 Jahren oft geändert hat bleibt der Grundgedanke Menschen
zu helfen aktuell,“ so Detlef Reiß der Ortsbeauftragte des THW Ortsverband Celle. Er betonte in
seiner Rede zudem die hervorragende Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen hier im
Landkreis.
Bei 15 gemeinsamen Einsätzen mit Feuerwehr und Polizei hat der Ortsverband 3000
Einsatzstunden im letzten Jahr geleistet. Dazu kommen noch einmal fast 23.000 Stunden an
Übungs- und Ausbildungsdiensten. „Die Hilfsbereitschaft, die unermüdliche
Einsatzbereitschaft und das Engagement unserer Einsatzkräfte ist nicht nur bewundernswert
und unverzichtbar, nein es ist beispielhaft für unseren Katastrophenschutz,“ so Reiß weiter.
Der im September 1952 gegründete Ortsverband Celle verfügt derzeit über 60 einsatzbereite
Helfende in den beiden Zügen. Dazu kommen noch 21 jugendliche in der Jugendgruppe.
Zusammen mit den Althelfenden kommt der Ortsverband Celle auf 140 Personen.
Zu dem wurden im Rahmen der Veranstaltung Manuel Dinig zum Truppführer der
Materialwirtschaft des Fachzuges Logistik berufen sowie Boris-Paul Conrad zum Gruppenführer
der Logistik Versorgung berufen.
Die Einsatzkräfte Sandro Cappelluzzo, Maximilian Schultheiß, Manuel Dinig, Bianka
Wonnenberg und Torben Fähse wurden aufgrund ihrer unermüdlichen Arbeit und Leistung mit
dem Helferabzeichen in Gold ausgezeichnet. „Es ist für mich immer wieder eine Ehre neue
Führungskräfte zu berufen oder sich für gute Leistungen durch eine Ehrung zu bedanken,“ sagte
Reiß im Hinblick auf die Ehrungen.
Wolfgang Lindmüller, Bundessprecher des THW und ehemaliger Ortsbeauftrage des THW Celle
sprach in seiner Rede von den neuen Herausforderungen des Technischen Hilfswerk. „Der Krieg
hier in Europa macht deutlich das der Zivilschutz wieder einen wichtigen Stellenwert in der
Gesellschaft haben muss,“ so Lindmüller in seiner Rede. Er regte zu dem an einen
Zivilschutzstammtisch zu initiieren um so einen besseren Austausch zwischen den beteiligten
im Zivilschutz hier in Stadt und Landkreis zu ermöglichen.
Der Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Florian Wonnenberg, fügte mit Blick auf das 75 jähriger
bestehen des THW noch hinzu das man auch dieses Jahr weiter Bilder aus dem Archiv des
Ortsverbandes veröffentlichen werde. „Wir wollen so den Menschen so einen Blick auf das THW
geben den es so oft nicht gibt da viele dieser Bilder nie veröffentlicht wurden,“ sagte
Wonnenberg noch abschließen.